KiMus

Förderverein für die Kirchenmusik der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bennigsen-Lüdersen e.V.

Archiv 2018

21.05.2018

Ökumenischer Gottesdienst im Kirchgarten von St. Martin Bennigsen

Die Kirchengemeinde Bennigsen-Lüdersen hatte zu diesem traditionellen Freiluft-Gottesdienst eingeladen und alle, alle kamen. Ca. einhundertzwanzig Besucher waren da und verfolgten aufmerksam bei sonnigem Maiwetter  und strahlend blauem Himmel, begleitet von "brausenden Winden",  diesen Gottesdienst, der geleitet wurde von Pastor Jonathan Overlach und Pfarrer Christoph Müller. Gut eingestimmt begleitete der Posaunenchor Bennig-sen-Lüdersen, geleitet von Sabine Nauber und unterstützt von Bläsern aus der näheren und weiteren Umgebung, den Gemeindegesang und gestaltete musikalisch den Beginn und den Abschluss des Gottesdienstes. Bei Kaffee, Tee und Keksen sowie angeregten und anregenden Gesprächen klang dieser Vormittag aus

Posaunenchor Bennigsen-Lüdersen und Gäste; Leitung: Sabine Nauber

                            

[Fotos: Sylvia Glüer]

Applaus für vier Amerikaner

VON HORST VOIGTMANN

New York Polyphony begeistern die Zuschauer in der St.-Martin-Kirche mit Sakralmusik

BENNIGSEN. Sie sind nicht das erste Mal in der St.-Marti-Kirche in Bennigsen, die vier Herren der A-Cappella Gruppe New York Polyphony. Sie haben bereits eine Fangemeinde, das spürt man am aufbrandendenden Applaus, als die vier Amerikaner den Mittelgang der Kirche Richtung Altarraum steuern.

Foto: Sylvia Glüer

Bevor New York Polyphony die Stimme erhebt, gehört der Altarraum den jungen Sängern des Madrigalchores Hildesheim. Sie nahmen am Nachmittag vor dem Konzert an einem Master-Class-Workshop mit den New Yorkern [teil]. Mit großem Applaus quittieren die Konzertgäste die Leistung der Hildesheimer Studenten, die mit elf Personen gesanglich überzeugen.
Die Musik, die die New Yorker mitgebracht haben, stammt zum Teil aus dem 15. und 16. Jahrhundert, zu einem anderen Teil aus dem 20. Jahrhundert. Verblüffend dabei ist, dass der musikalische Gestus sich auffallend ähnelt, wenngleich bei den Vertonungen neuerer Zeit die Dissonanzen eine größere Rolle spielen. Thematisch sind im ersten Teil des Konzertes Kompositionen der Sakralmusik von Anton Bruckner (1824-1896), Francisco Guerrero (1528-1599), Michael McGlynn (geb. 1964) und eine Psalmvertonung von Andrew Smith (geb. 1970) zu hören.

Passend zum Frühling geht es weiter mit Vertonungen von erotischer Dichtung, wie sie im Alten Testament, im Hohelied der Liebe, zu finden ist. Schlussapplaus nötigt den vier Amerikanern eine Zugabe ab. Die Gäste des Konzertes sind am Ende zufrieden, auch mit der Gastfreundschaft der Bennigser St. Martinsgemeinde, die die Konzertbesucher mit Getränken bewirtet hatte.

[Text: Horst Voigtmann - Neue Deister-Zeitung 09.05.2018 Seite 10; s.a. HAZ/springe 09.05.2018 Seite 2]

30.03.2018

Romantik pur in der St.-Martin-Kirche

Mechthild Kerz singt mit Kantorei und Männerprojektchor in Bennigsen

Foto: Sylvia Glüer

BENNIGSEN. Klangvoll ging es jetzt in der St.-Martin-Kirche in Bennigsen zu: Dass Musik, Hoffnung und Freude auch an diesem Tag ihren wohlverdienten Platz einnehmen konnten, bewies das von Sabine Nauber organisierte Konzert. Die Chorleiterin, die seit 2001 Kirchenmusikerin in Bennigsen ist, hatte mit Mechthild Kerz als Mezzo-sopranistin und Axel LaDeur an der Orgel namhafte Unterstützung gewinnen können und gleichzeitig für zwei kleine Premieren gesorgt. Auf dem Programm standen mit Stabat Mater von Franz Lachner, „Gott ist mein Hirte“ von Antonín Dvorák und dem „Requiem in C“ von Charles Gounod drei Stücke der Romantik.
Da trifft es sich besonders, dass auch die Orgel als ein deutsch-romantisches Instrument aus der gleichen Epoche
stammt. „Die Orgel hat viele Streicherstimmen“, erklärt Nauber. Die Harmonien hören sich beinahe so sanft an, als würden sie von Geigen untermalt. Das macht sich vor allem beim Requiem von Gounod bemerkbar, das eigentlich für ein ganzes Orchester geschrieben ist.

In der Kirche tragen die Stücke jedoch nur Chor und Orgel. „Wir gehen mit dem Chor immer ein Stück weiter, auch stilistisch“, sagt Nauber, die sich freut, einmal mehr LaDeur als Begleitung auf der Orgel gewonnen zu haben. Die beiden arbeiten seit vielen Jahren zusammen. In ihrer musikalischen Ausbildung hatten sie sogar den gleichen Lehrer.
Auch die Sopranistin Mechthild Kerz kennt Nauber schon lange und hat sie nun zum ersten Mal nach Bennigsen geholt. Kerz habe sofort zugesagt, als der Anruf kam und sie hörte, um welche Stücke es ging. „Es gibt so viel Musik, die man noch nicht kennt und die doch so schön ist“, erzählt die Sängerin, die noch das Stück „Gott ist mein Hirte“ mitgebracht hat. „Ein Stück voller Zuversicht – wie die Ostergeschichte“, meint Kerz. „Stabat Mater“ hingegen hat sie vorher noch nie gesungen. Neben dem ersten Auftritt in der St.-Martin-Kirche ist es die zweite Premiere für sie. In Stabat Mater teilt Kerz sich die Bühne mit den Frauenstimmen der Kantorei und singt zwei Soli im Mezzosopran, bevor sie „Gott ist mein Hirte“ allein im Sopran darbietet. Im letzten Lied, dem „Requiem in C“, das einen dramatischen und kräftigen Klang hat, haben dann die tiefen Stimmen des Männerprojektchors
ihren Auftritt. So zeigt Nauber den Zuhörern der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche, dass sie den Karfreitag zuversichtlich und melodisch angehen können. Nur eben ruhig und an diesem einen Tag auch ohne
Applaus.

[Jonathan Asendorf, Neue Deister-Zeitung 04.04.2018 Seite 9; s.a. HAZ/Springe 04.04.2018 Seite 2]

27.02.2018

Mitgliederversammlung