KiMus

Förderverein für die Kirchenmusik der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bennigsen-Lüdersen e.V.

Kirchenmusik und Musik in der Kirche 2019 

11. – 13.01.2019 - St. Martin Bennigsen
Chorworkshop Jazz, Rock, Pop etc. mit Katharina Gärtner (Detmold)

 31. 03.2019 - St. Marien Lüdersen
Jesu, meine Freude – Kantatengottesdienst

07.04.2019 - St. Martin Bennigsen
ChorJAZZ etc. - Konzert mit dem Vokalensemble Pop-Up

 27.04.2019 - St. Martin Bennigsen
Benefizkonzert des Bläserensembles Quintogo 

30.05.2019 - Süllberg
Musikalische Gestaltung des open air Gottesdienstes mit Posaunenchor

Pfingstmontag, 10. Juni 2019, 11 Uhr - St. Martin Bennigsen (Kirchplatz)
Musikalische Gestaltung des ökumenischen open air Gottesdienstes mit Posaunenchor

28.06.2019 - St. Marien Lüdersen
Lüderser Serenade – Akkordeon pur - Vlado Gorup, Komponist und Akkordeonist aus Kroatien   

30.06.2019 - St. Martin Bennigsen
Mini-Musical "Die kleinen Leute von Swabedoo" 

20.09.2019 - St. Martin Bennigsen
HANNOVER Brass  -  Konzert

Sonntag, 3. November 2019, 17 Uhr - St. Martin Bennigsen

Chorkonzert - Wie schön bis du

Von der Schönheit und Unendlichkeit der Liebe

Gefördert durch die Kirchenmusikstiftung Ziegler

mit Solisten, der Kantorei St. Martin Bennigsen und dem
Bremer Klarinettenquartett

Eintritt: 15,- € / erm. 10,- € (Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte, sonstige Ermäßigung bitte erfragen)
Abendkasse + Kartenhotline: 05045-581 9099

Am Anfang stand der Wunsch einmal ein Programm aus der reichhaltigen Chor-musik zum Thema Liebe mit geistlichen und weltlichen Gesängen zu gestalten. Kaum eine Komponistin, ein Komponist hat dieses Thema nicht beschäftigt und so reicht auch die Musikauswahl für dieses Konzert vom Minnegesang bis zum 21. Jahrhundert mit Werken u.a. von Deprez, Dowland, Mozart, Mendelssohn,    Casals und Walker sowie Volksliedern in neuen Sätzen.

Der erste Programmteil ist dem sogenannten Hohelied Salomos gewidmet. Mag auch die Urheberschaft nicht ganz geklärt sein, so handelt es sich bei dieser Textsammlung aus dem Alten Testament um betörende Liebeslieder, deren theologische Deutung durchaus mehrstimmig ist. Aber die Worte und Bilder sprechen für sich. Und so geht es eigentlich nahtlos über in einen zweiten Programmteil mit weltlicher Chormusik zum Thema Liebe. Suchen und Finden, Sehnsucht und Trennung, Freude und Trauer; die Musik unterscheidet bei diesen Gefühlen kaum in geistlich und weltlich.

Die Kantorei singt die Werke a-cappella, an der Orgel von Axel LaDeur oder, und das ist schon etwas Besonderes, von drei oder vier Klarinetten bzw. Bassetthörnern begleitet. Als „special guest“ dieses Konzertes spielt das Bremer Klarinettenquartett außerdem Werke von Ferenc Farkas, Claude Arrieu und ein Divertimento aus Opernarien von Wolfgang Amadeus Mozart (arr. Christian Dawid).

Christian Dawid, Barbara Rößler, Allan Ware, Martin Kratzsch

Das Bremer Klarinettenquartett gibt es seit 1988.
Die ersten Konzertprogramme beinhalteten ausschließlich Musik des 20. Jahrhunderts, von Neoklassizismus bis Avantgarde. Bei allem Bemühen um Authentizität war jedoch nicht lange zu übersehen, dass die Literaturgrenzen eng gesteckt sind. Enger jedenfalls, als es dem musikalischen Potential eines Klarinettenquartetts entspräche. Der Erkenntnis folgten zwei Schritte – in verschiedene Richtungen.
Das Ensemble arbeitet mit Komponisten zusammen, die sich für ihr Quartett interessieren und das Repertoire um einige wichtige Werke bereichern konnten. Der Ausdrucksreichtum eines Klarinettenquartetts besitzt für die zeitgenössische Komposition einen unbestreitbaren Reiz.
Der andere Schritt führte ins 18. Jahrhundert. Als Bläserformation steht auch das Bremer Klarinettenquartett in der Tradition der Divertimenti, der Unterhaltungsensembles der Mozart-Ära. Damals war es durchaus üblich, populäre Melodien via Kammermusik zu verbreiten. Was Oboen, Klarinetten, Fagotte spielten, wurde in den Straßen gesungen. Solche traditionellen Bearbeitungen sind inzwischen ein fester Bestandteil seines Repertoires.
Doch die Möglichkeiten reichen weiter, und da das Klarinettenquartett einer Zeit der allgemeinen Experimentierfreude entstammt, scheut auch das das Ensemble die Experimente nicht.
Das heißt zum Beispiel Bach spielen. Albinoni. Oder Scarlatti. Das mag gewagt sein oder nicht, die Musiker suchen dabei sehr sorgfältig aus, was sich wirklich für ihr Ensemble eignet, und gerade durch die ungewöhnliche Instrumentierung einen neuen Reiz erhält.
Die Praxis der Bearbeitung eröffnet noch ein weiteres Feld: die nichtklassische Unterhaltungsmusik. 
Die künstliche Trennung von E- und U-Musik hat noch kein Komponist
ernsthaft durchgehalten. Aber sie macht einen Großteil der Patina aus, die der klassische Konzertbetrieb angesetzt hat. Darum ist es den Musikern wichtig, Grenzüberschreitendes zu spielen, Musik, die sowohl ernst als auch unterhaltend ist. Oder nur unterhält. Hier haben sie sich keine Grenzen gesetzt. Von den Comedian Harmonists über Tango und Jazz bis zu den Beatles spielen sie alles, was Qualität hat und sich für Klarinettenquartett eignet. Und das aus einem guten Grund, der der eigentliche Antrieb ihrer künstlerischen Tätigkeit ist:
Es macht Spaß.


Veranstalter: Kirchengemeinde Bennigsen-Lüdersen / Kirchenmusikerin Sabine Nauber
[Änderungen vorbehalten]


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